Home - Online-Grammatikübungen - Grammatiktests - Grammatikspiele - Online-Deutschkurse

Logo Grammatiktraining
Impressum + Datenschutz

Links:

 

Modalverben – Hochschule C1

Das Modul ‚Modalverben – Hochschule' wurde für den Deutschunterricht im akademischen Kontext konzipiert. Es bietet anschauliche Erklärungen, Grammatikvideos und zahlreiche Übungen zur Bildung der Modalverben im Aktiv und Passiv, zum Gebrauch der Modalverben und ihrer Ersatzformen, zu Passiversatzformen sowie zu subjektiven Modalverben auf dem Niveau C1. Sie lernen, wie Modalverben korrekt gebildet und eingesetzt werden, wie sie sich durch alternative Formen ersetzen lassen und wie sie zur Wiedergabe von Vermutungen, Empfehlungen und Behauptungen verwendet werden.

Beginnen Sie mit dem Beispieltext, um Modalverben im Kontext kennenzulernen.
Im Abschnitt Bildung der Modalverben finden Sie Erklärungen zur Bildung im Aktiv und Passiv sowie ein Grammatikvideo und Übungen zur Bildung von Sätzen mit Modalverben.
Der Abschnitt Gebrauch der Modalverben behandelt die Bedeutungen der Modalverben, ihre alternativen Formen und den gezielten Einsatz von sollen für Empfehlungen – auch für nachträgliche Empfehlungen in der Vergangenheit.
Im Abschnitt Passiversatzformen lernen Sie, wie Passivsätze durch Konstruktionen mit sein + zu + Infinitiv oder lassen + sich + Infinitiv ersetzt werden können.
Der Abschnitt Subjektive Modalverben zeigt, wie Modalverben nicht objektive Notwendigkeiten, sondern subjektive Einschätzungen und Vermutungen ausdrücken.
Der abschließende Abschnitt Verständnis trainiert das sichere Erkennen von Bedeutungen, das Vergleichen bedeutungsgleicher Sätze und das Korrigieren typischer Fehler.
Modalverben

Beispieltext

Die Bildung der Modalverben

Modalverben (müssen, können, dürfen, sollen, wollen, mögen) sind eine besondere Verbgruppe, die in Kombination mit einem Infinitiv verwendet wird. Im Aktiv stehen sie in allen Zeitformen und bilden im Perfekt und Plusquamperfekt den sogenannten Ersatzinfinitiv (z. B. Er hat kommen müssen.). Im Passiv treten sie mit dem Partizip II und dem Infinitiv von werden auf (z. B. Das Formular muss ausgefüllt werden.). Die korrekte Bildung dieser Formen ist eine wichtige Grundlage für das akademische Schreiben und Sprechen.

Erklärung - Bildung der Modalverben (Aktiv)

Erklärung - Bildung der Modalverben (Passiv)

Erklärung - Bildung der Modalverben (Grammatikvideo)

Übung - Sätze mit Modalverben bilden

Übung - Modalverben im Passiv

Übung - Modalverben im Aktiv und Passiv

Gebrauch der Modalverben

Jedes Modalverb drückt eine bestimmte Grundbedeutung aus: müssen (Notwendigkeit), können (Möglichkeit/Fähigkeit), dürfen (Erlaubnis), sollen (Auftrag/Empfehlung), wollen (Wille/Absicht) und mögen (Wunsch). Im gehobenen und akademischen Sprachgebrauch werden Modalverben häufig durch alternative Formen ersetzt – z. B. müssen durch es ist notwendig, zu … oder können durch es ist möglich, zu …. Das Modalverb sollen wird außerdem für Ratschläge und Empfehlungen verwendet, auch rückblickend in der Vergangenheitsform.

Erklärung - Gebrauch der Modalverben

Erklärung - Alternative Formen (Grammatikvideo)

Übung - Sätze mit Modalverben ergänzen

Übung - Alternative Formen

Übung - Alternative Formen von müssen und können

Übung - Empfehlungen mit dem Modalverb 'sollen'

Übung - Nachträgliche Empfehlungen mit dem Modalverb 'sollen'

Passiversatzformen

Passivsätze lassen sich im Deutschen durch bestimmte Passiversatzformen ersetzen, ohne dabei den Passivsinn zu verlieren. Die wichtigsten Konstruktionen sind sein + zu + Infinitiv (z. B. Das Problem ist zu lösen. = Das Problem kann/muss gelöst werden.) und sich lassen + Infinitiv (z. B. Das lässt sich leicht erklären. = Das kann leicht erklärt werden.). Diese Formen sind besonders in wissenschaftlichen und technischen Texten sehr gebräuchlich.

Erklärung - Passiversatzformen

Erklärung - Passiversatzformen (Grammatikvideo)

Übung - Sätze mit Passiversatzformen bilden

Subjektive Modalverben

Modalverben können nicht nur objektive Sachverhalte ausdrücken, sondern auch die subjektive Einschätzung des Sprechers. In dieser Funktion geben sie Vermutungen, Behauptungen oder die Wiedergabe fremder Aussagen wieder: müssen und dürfte drücken eine hohe Wahrscheinlichkeit aus, können eine Möglichkeit, sollen die Weitergabe von Informationen (= Gerücht, Behauptung) und wollen eine Selbstaussage der betreffenden Person. Diese Verwendung ist besonders in journalistischen und akademischen Texten wichtig.

Erklärung - Subjektive Modalverben

Erklärung - Das subjektive Modalverb 'sollen' (Grammatikvideo)

Erklärung - Das subjektive Modalverb 'sollen' - Vergangenheit (Grammatikvideo)

Erklärung - Das subjektive Modalverb 'wollen' (Grammatikvideo)

Erklärung - Vermutungen mit subjektiven Modalverben (Grammatikvideo)

Übung - Vermutungen mit subjektiven Modalverben

Übung - Weitergabe von Informationen mit dem Modalverb 'sollen'

Übung - Wiedergabe von Behauptungen mit dem Modalverb 'wollen'

Verständnis

In diesem Abschnitt festigen Sie Ihr Wissen über Modalverben in seiner Gesamtheit. Sie analysieren die genaue Bedeutung von Sätzen mit Modalverben, vergleichen bedeutungsgleiche Formulierungen mit Modalverben und alternativen Formen und üben das Erkennen und Korrigieren typischer Fehler.

Welche Bedeutung hat der Satz?

Welcher Satz hat dieselbe Bedeutung?

Welcher Satz mit einem Modalverb entspricht der Umformung?

Fehler finden und korrigieren

Home - Online-Grammatikübungen - Grammatiktests - Grammatikspiele - Online-Deutschkurse