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Vom Aktivsatz zum Passivsatz

Aus einem Aktivsatz bildet man einen Passivsatz, indem man das Akkusativobjekt des Aktivsatzes zum Subjekt (=Nominativ) des Passivsatzes macht.
Man plant den Umstieg auf erneuerbare Energien.
Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird geplant.

Alle Angaben, die im Aktivsatz zum Akkusativobjekt gehören, stehen im Passivsatz beim Subjekt.
Die Gemeinde plant eine Müllverbrennungsanlage am Rande der Stadt.
Eine Müllverbrennungsanlage am Rande der Stadt wird geplant.

Das Subjekt des Aktivsatzes fällt meistens weg, wenn man den Satz zu einem Passivsatz umformt. Der Agens ist im Passiv nicht wichtig.
Wenn das Subjekt des Aktivsatzes ein anderes Subjekt als man ist, kann es mit der Präposition von + Dativ im Passivsatz genannt werden.
Viele Menschen halten Mülltrennung für unnötig.
Mülltrennung wird von vielen Menschen für unnötig gehalten.

Wenn das Subjekt des Aktivsatzes nicht unmittelbar (also direkt) die handelnde Person oder Ursache einer Handlung ist, verwendet man zur Angabe dieses Subjektes im umgeformten Passivsatz die Präposition durch + Akkusativ.
Der Brand in der Müllverbrennungsanlage wurde durch eine defekte Leitung verursacht.

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