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Verben

Aktivsätze und Passivsätze

Die Form eines Verbs hängt auch davon ab, ob es im Aktiv oder Passiv steht. Die meisten Sätze sind Aktivsätze.

In einem Passivsatz liegt die Betonung auf der Handlung.
Die Tür wird geschlossen.
In einem Aktivsatz dagegen ist das Subjekt, die handelnde Person, wichtig:
Paul schließt die Tür.

Weitere Erklärungen und Tabellen finden Sie im Kapitel 'Passiv'.

Der Modus eines Verbs 

Verben können in einem Satz in drei verschiedenen Modi (Aussageformen) auftreten.
Diese drei Aussageformen heißen Indikativ, Konjunktiv und Imperativ.
Der Indikativ ist der häufigste Modus für einen Aussagesatz.

Der Indikativ

Der Indikativ ist der Modus für einen Aussagesatz, der eine reale Handlung oder ein tatsächliches Ereignis beschreibt.
Paula und Maria fahren zum Oktoberfest.

Dieser Satz ist ein Aussagesatz, der eine tatsächliche Handlung beschreibt.

Der Konjunktiv

Die zweite Aussageform ist der Konjunktiv.
Man unterscheidet dabei zwischen Konjunktiv 1 und Konjunktiv 2.
Der Konjunktiv 1 wird fast ausschließlich in der indirekten Rede verwendet:
Peter sagt, er habe keine Zeit.
In diesem Satz steht habe im Konjunktiv 1.

Die indirekte Rede betont, dass etwas zitiert wird. Mit der indirekten Rede wird die Aussage und Meinung einer dritten Person wiedergegeben.
Weitere Erklärungen und Tabellen zum Konjunktiv 1 finden Sie im Kapitel 'Indirekte Rede'.

Der Konjunktiv 2 beschreibt im Gegensatz zum Indikativ eine nicht reale Handlung oder ein nicht reales Ereignis.

Es geht um Ereignisse oder Handlungen, die nicht stattfinden oder (noch) nicht stattgefunden haben.
Man nennt deshalb den Konjunktiv 2 auch Konjunktiv Irrealis.
Peter und Paula wären gerne zum Oktoberfest gefahren, wenn sie Zeit gehabt hätten.

Das ist eine Aussage, die ein Ereignis beschreibt, das nicht geschehen ist. Peter und Paula sind nicht zum Oktoberfest gefahren, denn sie hatten keine Zeit.
Weitere Erklärungen und Tabellen finden Sie im Kapitel Konjunktiv 2.

 

 

Der Imperativ

Der Modus Imperativ wird für Aufforderungen an eine zweite Person verwendet.
Räum dein Zimmer auf.
Geben Sie mir bitte die Zeitung.

Die Modalverben

Die Modalverben sind besondere Verben. Folgende Verben zählen zu den Modalverben:
können müssen, sollen wollen, dürfen

Ein Modalverb kommt in einem Satz fast immer mit einem anderen Verb vor.
Klaus will zum Oktoberfest fahren.

In dem Beispielsatz steht das Modalverb wollen mit dem Infinitiv fahren. Das Modalverb ändert hier die Bedeutung des Verbs wollen.

Der Satz „Klaus will zum Oktoberfest fahren.“ hat eine andere Bedeutung als der Satz „Klaus fährt zum Oktoberfest."

Klaus will zum Oktoberfest fahren.“ bedeutet, dass Klaus die Absicht hat, zum Oktoberfest zu fahren.

„Klaus fährt zum Oktoberfest.“ bedeutet, dass Klaus tatsächlich zum Oktoberfest fährt.

Modalverben können bis auf das Futur 2 alle Tempusformen bilden.
Klaus will zum Oktoberfest fahren. (Präsens)
Klaus hat zum Oktoberfest fahren wollen.
(Perfekt)
Klaus wollte zum Oktoberfest fahren.
(Präteritum)
Klaus hatte zum Oktoberfest fahren wollen.
(Plusquamperfekt)
Klaus wird zum Oktoberfest fahren wollen.
(Futur 1)

Weitere Erklärungen und Tabellen finden Sie im Kapitel 'Modalverben'.

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