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Andere Wortarten

Präpositionen

Im Deutschen nennt man Präpositionen Verhältniswörter.
Eine Präposition steht in der Regel bei einem Substantiv oder einem Pronomen.
Bei Regen entfällt der Ausflug.

Präpositionen sind in ihrer Form unveränderlich. Das dazugehörige Substantiv oder Pronomen muss jedoch abhängig von der Präposition in einem bestimmten Fall stehen.
Die Präposition aus steht beispielsweise immer mit Dativ.
Martina kommt gerade aus der Werkstatt.

Die Präposition durch dagegen steht immer mit Akkusativ.
Das Auto fährt durch den Tunnel.

Nach sogenannten Wechselpräpositionen kann das Substantiv je nach Satzzusammenhang im Dativ oder Akkusativ stehen.

Sabine geht in den Supermarkt. (in fordert den Akkusativ)
Paul ist in der Küche. (in fordert den Dativ)

Weitere Informationen zu den Präpositionen finden Sie im Kapitel ‚Präpositionen‘ und ‚Verben mit Präpositionen‘.

Adverbien

Adverbien nennt man im Deutschen Umstandswörter.
Adverbien ähneln Adjektiven, jedoch sind sie in der Regel nicht veränderbar, d. h. sie haben keine Endung.
Adverbien geben nähere Informationen zu Ereignissen oder Aussagen.
Wir waren gestern in der Pizzeria.
Die Firma hat uns freundlicherweise ihre Räume zur Verfügung gestellt.
Er geht selten abends aus.

Man unterscheidet hauptsächlich vier Gruppen von Adverbien.

Adverbien, die Informationen zu einem Ort geben. Man fragt nach diesen Adverbien mit Fragewörtern wie Wo, Woher, Wohin.
Die Kinder spielen draußen.
Der Weg führt aufwärts zu einer Burg.

Adverbien, die Informationen zur Zeit geben. Man fragt nach diesen Adverbien mit Fragewörtern wie Wann, Wie lange, Um wie viel Uhr.
Paula war eben noch in der Küche.
Marco hat damals eine Weltreise gemacht.

Adverbien, die Informationen zu einem Grund oder zu einer Ursache geben.
Man fragt nach diesen Adverbien mit Fragewörtern wie Warum, Wieso, Aus welchem Grund.
Paula konnte folglich nicht zu dieser Zeit am Tatort sein.
Wir haben deswegen das Treffen verschoben.

Adverbien, die Informationen zur Art und Weise geben. Man fragt nach diesen Adverbien mit Fragewörtern wie Wie, Auf welche Art und Weise.
Thomas schläft ungern im Hotel.
Paola hat anders reagiert, als alle erwartet haben.

 

 

Pronomen

Pronomen, im Deutschen Fürwörter genannt, sind Wörter, die ein Substantiv ersetzen.

Dieses Substantiv wird in der Regel in einem Satz vorher genannt.

Das Pronomen bezieht sich auf dieses Substantiv.
Der Mann dort an der Bar muss Eric sein. Ich habe ihn schon Jahre nicht mehr hier gesehen.

Pronomen stehen in der Regel allein. Sie werden dann als Stellvertreter eines Substantivs verwendet. Pronomen können jedoch auch als Artikelwörter eingesetzt werden. Dann stehen sie vor einem Substantiv.
Wo ist Carla? Sie war eben noch hier. (Pronomen steht allein.)
Hast du meinen Schlüssel gesehen. (Pronomen steht vor einem Substantiv.)

Die wichtigsten Pronomen sind:

Personalpronomen:
ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie etc.

Possessivpronomen:
mein, dein, ihr, unser, euer etc.

Demonstrativpronomen:
dieser, jene etc.

Indefinitpronomen:
etwas, jemand, nichts, alle etc.

Relativpronomen:
der, die, das, welcher, welche etc.

Interrogativpronomen:
wer, was, welcher, wem, wen, wessen etc.

Reflexivpronomen:
mich, mir, dir, dich, uns, sich etc.

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